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Published on 21/04/2010, by in Uncategorized.

Ausgangsfrage unserer Diskussion: Bleiben Unternehmen innovationsfähig, wenn die Mitarbeiter immer älter werden? Wie nutzen ältere Menschen das Internet? Wie ist die Affinität der Mitarbeiter zum Internet? Wird das Internet / Web 2.0 eher als böse oder gut wahrgenommen?

Woher kommt das Misstrauen? Es fehlt an der Kontextualisierung! Web 2.0 sind Werkzeuge die Arbeitsprozesse unterstützen. Die Wahl der Arbeitsprozesse bestimmt also die Wahl der Werkzeuge. Die Frage ist damit nicht, ob man Internet nutzen will oder nicht, sondern welche Arbeitsprozesse man einsetzten will und ob man seine Arbeitsprozesse im Alter noch mal ändern will.

Nach der demographischen Forschung, so die Karlshochschule, wollen ältere Menschen viel partizipativer eingebunden werden und bevorzugen  die persönliche Kommunikation. Dagegen steht ihre ablehnende Haltung gegenüber elektronischen Medien, die ihnen genau diese partizipative Einbindung und persönliche Kommunikation ermöglichen würde.

Vor diesem Hintergrund bietet es sich an bei Enterprise 2.0 Einführungen Jüngere und Ältere Mitarbeiter zusammenzubringen, da sie gleiche Werte teilen und sich auf dieser Basis gegenseitig unterstützen können. Die Älteren geben Ihre Berufserfahrung weiter und die Jüngeren bringen den Älteren die Verwendung der neuen Technologien bei.

Was motiviert noch zum Einsatz von Social Media?: die Faszination des Neuen, das persönliche Nutzenerlebnis (der zentrale Kern!), Anerkennung und Reputation, positives Feedback und ganz wichtig: positive Beispiele (Leuchttürme).